Glossar
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Pelletslexikon

Lexikon
Es gibt verschiedene Qualitäten von Holzpellets. Die für Hausheizungen von den Herstellern vorgeschriebene Qualität heisst "DIN Plus", "Ö-Norm", oder (seit Anfang 2010 gültig) "ENplus" (EN 14961-2 A1). Diese ENplus-Zertifizierung beschreibt, neben der Qualität des Brennstoffes beim Verlassen der Fabrik, auch die Bedingungen zu Lagerhaltung und Transport. Es sind also durch ENplus sowohl Hersteller, als auch Händler überwacht.

Die wichtigsten Daten (ENplus, vereinfacht):

Größe: Durchmesser 6 mm (+/– 1mm)
Länge: zwischen 3,15 mm und 40 mm
Heizwert: größer als 16,5 MJ/kg (üblich sind mindestens 18 MJ, das entspricht 4,9 kWh/kg)
Schüttdichte: größer als 600 kg/m3 (üblich: 650 kg/m3)
Wassergehalt: kleiner als 10% (üblich: kleiner als 5%)
Aschegehalt: kleiner als 0,7%

Holzpellets schwimmen nicht! Sie sind so stark verpresst, dass sie schwerer als Wasser sind.  Machen Sie doch mal den Schwimmtest. – Daher sind auch angebliche "Hartholzpellets" Augenwischerei. Diese sollen angeblich einen höheren Heizwert und ein höheres Gewicht haben - beides ist aber per DIN und EN für Pellets ohnehin genormt! Lassen Sie sich nicht einwickeln!

Die Oberfläche sollte möglichst glatt und glänzend sein. Längsrisse sollten keine erkennbar sein. Holzpellets sind unterschiedlich in Farbgestaltung und Geruch. Beide Kriterien sind für eine Bestimmung der Qualität nicht ausschlaggebend.